5. Brandenburger Science Slam begeistert Ofenstadt Velten

Am 29. Mai wurde das frisch sanierte Hauptgebäude der Ofen- und Keramikmuseen in Velten zur Kulisse für einen ganz besonderen Abend: Den 5.
Brandenburger Science Slam!

Sechs Slammerinnen und Slammer von Hochschulen aus ganz Brandenburg – darunter die Universität Potsdam, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Technische Hochschule Wildau – präsentierten ihre aktuellen Forschungsthemen unterhaltsam, verständlich und auf den Punkt. Mit viel Witz, Charme und Leidenschaft nahmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch die Vielfalt der brandenburgischen
Forschung.

Den Anfang machte Dina Khukhunaishvili mit ihrem Beitrag „Ich liebe dich und deine IBAN: Wie Betrüger Herzen verzaubern“. Corvin Drößler fragte sich in seinem Slam, ob Germanistik eine brotlose Kunst ist – am Beispiel des Wortes „Stulle“. Als dritte betrat Sarah Diering die Veltener Bühne mit einem emotionalen Gedicht und der sie seit Jahren drängenden Frage, warum es trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse noch immer so schwerfällt, konsequenten Natur- und Klimaschutz umzusetzen.

Erziehungswissenschaftlerin Alicia Chiara Jänsch zeigte anschließend anhand von Star-Wars-Analogien, wie Vorlesungen eingänglicher und spannender gestaltet werden können. Dr. rer.nat. Stefan Kupper entführte das wissbegierige Publikum in die Welt des gezielten Andrahtens von Oberleitungsbussen. Telefonate, lange Wartezeiten, stickige Wartezimmer sind alles Gründe, eine Arztpraxis nicht aufzusuchen. Dr. Christoph Abels thematisierte in seinem Slam, warum es problematisch ist, stattdessen die KI zu fragen, die falsche Antworten gibt, aber solche, die man hören will.

Jeder Beitrag war einzigartig und zeigte, wie viel Leidenschaft und Relevanz in der Forschung steckt. Das Publikum kürte Dr. Christoph Abels mit seinem eindrucksvollen Beitrag und dem besten Ergebnis in fünf Jahren Slam in Oberhavel zum Sieger des Abends.