Wie können Unternehmen Künstliche Intelligenz sinnvoll und sicher einsetzen, Risiken minimieren und gleichzeitig ihre digitale Widerstandsfähigkeit stärken? 

Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung des RWK O-H-V am 7. Mai im KreativWerkR6

Für die aktuell etwa 40 Markenbotschafter der Wirtschaftsregion O-H-V, sprich Oranienburg-Hennigsdorf-Velten, waren zwei Sprecher geladen, um den fachlichen Input für diese doch sehr anspruchsvollen Themen zu liefern. 

Julian Ziebarth ist Berater für resiliente Strategieentwicklung und digitale Transformation. Er zeigte auf, wie Unternehmen durch den koordinierten, strategisch sinnvollen und sorgsamen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ihre Prozesse verbessern können und die Produktion so möglicherweise eine enorme Effizienzsteigerung erfährt.

Im zweiten Fachvortrag sprach Dennis Uckel, IT-Architekt und Informationssicherheitsberater in Hennigsdorf unter anderem über die akute Bedrohung für Unternehmen und Regionen, wenn dem Thema IT-Sicherheit nicht die entsprechende Bedeutung beigemessen wird.

Unter dem Titel „Wirtschaft schützen heißt Daten schützen – Cybersecurity für regionale Stärke“ machte er deutlich, dass digitale Sicherheit längst ein entscheidender Wettbewerbsfaktor geworden ist, weil es im Zweifel nicht nur das angegriffene Unternehmen, sondern die gesamte Lieferkette betreffen kann und erst einmal alle Unternehmensbereiche offline genommen werden müssen. Erschreckende Beispiele auch aus der unmittelbaren Nähe veranschaulichten mögliche Konsequenzen.

Die Veranstaltung zeigte auch eindrucksvoll: 

Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Innovation, Sicherheit und strategisches Denken koordiniert zusammenkommen. 

Fotos: Steffi Rose